1Januar
Haftstrafen für Kryptowährungs-Werbung in Ägypten: Was Sie wissen müssen
Veröffentlicht von Edward Windsor

Ägypten hat eines der strengsten Krypto-Gesetze der Welt. Wer Kryptowährungen bewirbt, ohne eine offizielle Genehmigung zu haben, riskiert nicht nur hohe Geldstrafen - er kann auch ins Gefängnis kommen. Das ist kein theoretisches Risiko. Es passiert wirklich. Und es betrifft nicht nur große Unternehmen, sondern auch Einzelpersonen, die auf Instagram, TikTok oder YouTube über Bitcoin oder Ethereum sprechen.

Was genau ist verboten?

Nach dem Gesetz Nr. 194 von 2020 ist es in Ägypten illegal, Kryptowährungen zu verkaufen, zu handeln, zu bewerben oder Plattformen dafür zu betreiben - ohne eine Lizenz der Zentralbank Ägyptens (CBE) oder der Finanzregulierungsbehörde (FRA). Das bedeutet: Wenn du einen Post machst, in dem du sagst, "Investiere in Solana, du kannst 500 % verdienen", oder wenn du eine Website betreibst, die Leute dazu auffordert, in Krypto-Projekte einzusteigen, dann verstößt du gegen das Gesetz. Selbst das Empfehlen von DeFi-Protokollen oder NFTs als Investitionsmöglichkeit zählt als Werbung - und ist strafbar.

Die Regierung sieht Kryptowährungen als Bedrohung für die nationale Währung und die finanzielle Stabilität. Sie argumentieren: Krypto ist nicht durch Gold, Staat oder Zentralbank gedeckt. Kein Staat der Welt kontrolliert es. Und das ist für Ägypten ein Problem. Denn wenn Menschen ihr Geld in Bitcoin stecken, verlieren sie das Vertrauen in die ägyptische Pfund. Und das darf nicht passieren.

Wie hart sind die Strafen?

Die Strafen sind schwerwiegend. Wer gegen das Gesetz verstößt, kann mit einer Haftstrafe von mindestens sechs Monaten bis zu mehreren Jahren rechnen. Dazu kommt eine Geldstrafe zwischen einer und zehn Millionen ägyptischen Pfund - das sind zwischen 20.000 und 200.000 US-Dollar. Die Gerichte entscheiden, ob nur Geld, nur Haft oder beides verhängt wird. Es gibt keine Nachsicht. Selbst wenn du kein Geld verdienst, nur ein Video hochlädst oder einen Telegram-Kanal betreibst - du bist trotzdem strafbar.

Die FRA hat eine öffentliche Liste mit unzulässigen Unternehmen veröffentlicht. Dort stehen Namen von Webseiten, Influencern und Apps, die Krypto anbieten. Wer dort draufsteht, wird aktiv verfolgt. Die Behörden scannen Social-Media-Plattformen, melden sich bei Internetanbietern und verlangen, dass Inhalte gelöscht werden. In einigen Fällen wurden Nutzer verhaftet, weil sie in Gruppen über Krypto gesprochen haben - auch wenn sie nur Informationen weitergegeben haben.

Warum ist das so streng?

Ägypten hat seit 2018 immer wieder gewarnt. Die Zentralbank sagte damals: "Kryptowährungen sind gefährlich, nicht reguliert, und führen zu Betrug." Seitdem hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: Die Regierung hat ihre Position verschärft. Sie fürchtet, dass Krypto Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Finanzkriminalität fördert. Außerdem sehen sie es als Bedrohung ihrer Kontrolle über die Wirtschaft an. Wenn jeder sein Geld in Bitcoin steckt, kann die Regierung nicht mehr entscheiden, wie viel Geld in Umlauf ist. Das ist für eine Regierung, die schon mit Inflation kämpft, unerträglich.

Die Behörden sagen auch: "Wir schützen die Bürger." Sie argumentieren, dass viele Menschen durch Krypto ihr Ersparnis verlieren - weil es keine Garantien gibt. Und das ist teilweise wahr. Es gibt viele Betrügereien. Aber die Lösung ist nicht, alle zu bestrafen, die darüber sprechen. Es ist eine Strategie der Unterdrückung - nicht der Aufklärung.

Ein Influencer vor Gericht, umgeben von Krypto-Symbolen, während eine Waage Pfund gegen Bitcoin wiegt.

Wie viele Menschen nutzen Krypto trotzdem?

Hier kommt der Widerspruch: Ägypten hat eine der höchsten Krypto-Nutzerraten in Afrika und dem Nahen Osten. Laut einer Studie von 2022 besitzen etwa 1,8 Millionen Ägypter Kryptowährungen - das sind fast 2 % der Bevölkerung. Andere Schätzungen gehen von bis zu 3 Millionen aus. Das ist mehr als die Gesamtbevölkerung vieler europäischer Länder.

Warum? Weil die Inflation in Ägypten über 30 % liegt. Der ägyptische Pfund verliert an Wert. Die Banken zahlen kaum Zinsen. Viele Menschen sehen Krypto als einzige Möglichkeit, ihr Geld zu schützen. Sie nutzen P2P-Plattformen wie Paxful oder Binance P2P, um Geld in Bitcoin zu tauschen - ohne eine Bank zu benutzen. Sie wissen: Wenn sie das öffentlich sagen, riskieren sie Haft. Aber sie tun es trotzdem. Weil sie keine andere Wahl haben.

Was ist mit NFTs und DeFi?

Auch das ist verboten. Wenn du NFTs als Investition verkaufst - zum Beispiel, dass jemand ein digitales Kunstwerk kauft und hofft, es später teurer zu verkaufen - dann ist das nach ägyptischem Recht eine Finanzdienstleistung. Und das braucht eine Lizenz. Gleiches gilt für DeFi-Protokolle wie Uniswap oder Aave. Selbst wenn du nur erklärst, wie Staking funktioniert, und dabei erwähnst, dass man damit Zinsen verdient, kannst du als Werbung angesehen werden.

Die Banken sagen: "Staking ist Teil der Kryptowährungsaktivität." Das bedeutet: Kein Raum für Ausnahmen. Keine Grauzonen. Kein "Ich hab nur erklärt, wie es funktioniert". Wenn du es in einem Kontext erwähnst, der auf Rendite hindeutet - du bist betroffen.

Eine geteilte Stadt: Menschen nutzen heimlich Krypto, während Überwachungsdrohnen digitale Transaktionen blockieren.

Was passiert, wenn du aus dem Ausland bist?

Wenn du in der Schweiz, Deutschland oder den USA lebst, aber eine Website betreibst, die Ägypter anspricht - dann bist du trotzdem betroffen. Ägypten verfolgt internationale Webseiten. Sie blockieren sie. Sie fordern Google und Apple auf, Apps zu entfernen. Sie können sogar internationale Zahlungsdienste wie PayPal oder Stripe dazu zwingen, Transaktionen mit ägyptischen Nutzern zu sperren. Wenn du als Ausländer Krypto-Werbung für Ägypter machst, kannst du bei einer Reise nach Ägypten festgenommen werden. Die Behörden haben bereits Fälle verfolgt, in denen Ausländer an Flughäfen festgehalten wurden, weil sie in sozialen Medien über Krypto gesprochen hatten.

Kann man sich rechtlich absichern?

Nein. Es gibt keine klaren Ausnahmen. Kein Anwalt kann dir garantieren, dass du sicher bist. Die Gesetze sind absichtlich vage. Sie sagen nicht, was genau "Werbung" ist. Das gibt den Behörden volle Macht. Ein Post mit "Bitcoin ist die Zukunft" kann als Werbung gelten. Ein Kommentar wie "Ich kaufe jetzt ETH" kann als Aufforderung zu Investitionen ausgelegt werden.

Einziges Risikominderungs-Mittel: Schweigen. Keine Posts. Keine Videos. Keine Gruppen. Keine Empfehlungen. Selbst wenn du es als "Bildung" verkaufst - die Behörden entscheiden, was Bildung ist. Und für sie ist jede Erwähnung von Krypto eine potenzielle Straftat.

Wie sieht die Zukunft aus?

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Ägypten seine Haltung lockert. Im Gegenteil: Die Regierung plant, die Überwachung noch zu verschärfen. Sie arbeiten mit internationalen Finanzbehörden zusammen, um Transaktionen zu verfolgen. Sie drängen darauf, dass alle Krypto-Transaktionen über Banken laufen - was praktisch unmöglich ist, weil Banken Krypto-Transfers blockieren.

Die einzige Hoffnung liegt in der Bevölkerung. Wenn immer mehr Menschen Krypto nutzen - trotz Gefahr - könnte die Regierung irgendwann gezwungen sein, nachzugeben. Aber das wird Jahre dauern. Und bis dahin: Werbt nicht. Redet nicht öffentlich darüber. Und wenn du in Ägypten lebst: Denk zweimal, bevor du einen Tweet schreibst.

Kann ich in Ägypten Kryptowährungen besitzen, ohne bestraft zu werden?

Ja, du kannst Kryptowährungen besitzen, ohne bestraft zu werden - solange du sie nicht bewirbst, handelst oder damit Geld verdienst. Das Gesetz verbietet nur Aktivitäten wie Werbung, Handel und Betrieb von Plattformen. Besitz ist nicht strafbar. Aber: Wenn du deine Krypto-Adresse öffentlich zeigst oder sagst, wie du sie gekauft hast, kannst du als Beweis für illegale Handlungen herangezogen werden. Es ist ein grauer Bereich - und die Behörden nutzen ihn oft, um Menschen zu belasten.

Was passiert, wenn ich als Ausländer in Ägypten Krypto-Werbung mache?

Du kannst festgenommen werden - selbst wenn du nur für ein paar Tage im Land bist. Ägyptische Behörden verfolgen internationale Inhalte und können bei Einreise deine Geräte durchsuchen. Sie haben bereits Fälle, in denen Ausländer an Flughäfen festgehalten wurden, weil ihre Social-Media-Aktivitäten mit Kryptowährungen in Verbindung gebracht wurden. Eine Reise nach Ägypten ist bei Krypto-Werbung ein hohes Risiko.

Gibt es Ausnahmen für Bildung oder Technologie?

Nein. Es gibt keine offiziellen Ausnahmen. Selbst wenn du Blockchain-Technologie in einem Seminar erklärst, wird es als Werbung gewertet, wenn du erwähnst, dass Kryptowährungen verwendet werden. Die Behörden sehen keinen Unterschied zwischen technischer Bildung und Finanzwerbung. Die einzige Möglichkeit, sicher zu sein, ist, Kryptowährungen gar nicht zu erwähnen - egal aus welchem Grund.

Warum verbietet Ägypten Krypto, obwohl so viele es nutzen?

Weil die Regierung die Kontrolle über die Wirtschaft behalten will. Krypto entzieht sich staatlicher Kontrolle. Wenn Menschen ihr Geld in Bitcoin stecken, verlieren sie das Vertrauen in die ägyptische Währung - und das gefährdet die wirtschaftliche Stabilität. Außerdem sehen sie Krypto als Werkzeug für Betrug, Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Die Strafen sind also weniger eine Reaktion auf Krypto selbst - sondern auf den Verlust der Kontrolle.

Kann ich als Influencer in Ägypten Krypto erwähnen, wenn ich keine Empfehlung gebe?

Es ist extrem riskant. Selbst wenn du nur schreibst: "Bitcoin ist heute bei 43.000 USD", kann das als indirekte Werbung gewertet werden, besonders wenn du viele Follower hast. Die FRA hat bereits Influencer verfolgt, die nur Fakten nannten - aber in einem Kontext, der als "Investitionsanreiz" interpretiert wurde. Es gibt keine klare Grenze. Werbung wird nach dem Ermessen der Behörden entschieden - nicht nach deinen Absichten.

22 Kommentare

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    Stephan Noller

    Januar 3, 2026 AT 06:11
    Die Regierung hat Angst vor Freiheit. Wenn jeder sein Geld selbst verwalten kann, verlieren sie die Kontrolle. Das ist kein Schutz, das ist Diktatur. 🤷‍♂️
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    Markus Magnífikus

    Januar 5, 2026 AT 01:57
    Ich hab mal ein Video über Blockchain gemacht – ohne ein einziges Wort zu 'Investieren' zu sagen. Kamen trotzdem drei Warnungen von der FRA. Die Grenzen sind absichtlich verschwommen. Wer will da noch was erklären?
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    Heidi Gademan

    Januar 5, 2026 AT 07:36
    Ich bin aus Berlin und hab letztes Jahr 200 Euro in BTC gesteckt. Hab keine Post gemacht, kein Video, kein Telegram. Aber wenn ich nach Kairo fliege, checken die mein Handy? Das ist Wahnsinn. Ich hab Angst.
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    Kari Kaisto

    Januar 6, 2026 AT 21:15
    In Norwegen reden wir über Krypto wie über Brot. In Ägypten wird’s zur Straftat. Das ist nicht Schutz – das ist Angst in Gesetzesform.
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    Peter Bekken

    Januar 7, 2026 AT 03:34
    Besitzen ja erlaubt. Werben nicht. Einfach.
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    Reinhold Riedersberger

    Januar 8, 2026 AT 00:40
    Kontrolle ist die einzige Währung, die die Regierung noch akzeptiert.
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    Sylvia Hubele

    Januar 8, 2026 AT 12:52
    Das ist kein Gesetz, das ist eine Waffe. Die Behörden können jeden beliebigen Post als Werbung interpretieren. Wer hat schon Beweise für seine Absicht? Niemand. Und deshalb haben sie alle Macht.
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    Carrie Anton

    Januar 9, 2026 AT 21:13
    Es ist wichtig zu verstehen, dass das Gesetz nicht nur auf Werbung abzielt, sondern auf jegliche Form der öffentlichen Kommunikation, die auch nur ansatzweise als Anreiz zur Teilnahme an Kryptomärkten ausgelegt werden könnte. Selbst das Teilen von Preisdaten oder technischen Erklärungen wird in der Praxis als implizite Empfehlung gewertet, besonders wenn der Nutzer eine größere Reichweite hat. Die Vagheit der Begriffe wie 'Werbung' oder 'Investitionsanreiz' ist absichtlich konstruiert, um den Behörden maximale Flexibilität zu geben. Das macht Rechtsberatung nahezu unmöglich – denn kein Anwalt kann garantieren, dass ein bestimmter Ausdruck nicht als strafbar eingestuft wird. Selbst das Schreiben von 'Ich kaufe heute ETH' könnte als direkte Aufforderung interpretiert werden, wenn der Autor als Influencer gilt. Es ist ein System, das nicht auf Recht, sondern auf Angst basiert.
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    Georg Art

    Januar 10, 2026 AT 02:33
    Haha, die Ägypter denken, sie können Bitcoin verbieten. Wie lächerlich. Du kannst nicht die Mathematik verbieten. Oder das Internet. Oder die Menschheit, die sich selbst retten will. Die Pfund ist sowieso wertlos. Wer das nicht sieht, hat kein Geld – oder kein Hirn.
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    Miriam Bautista Ortega

    Januar 11, 2026 AT 21:36
    Ich verstehe die Angst der Regierung – Inflation, Verlust des Vertrauens, Geldwäsche. Aber Verbote sind keine Lösung. Bildung wäre die Lösung. Warum nicht Krypto-Workshops mit klaren Warnungen anbieten? Stattdessen: Gefängnis. Das ist nicht Schutz. Das ist Feigheit.
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    Ingrid Northmead

    Januar 12, 2026 AT 11:38
    Mein Vater hat in den 90ern in Norwegen Bitcoin gehabt – ne, wait, er hat 1995 einen PC gekauft und dachte, das sei die Zukunft. Ägypten ist genau da. Sie sehen die Zukunft – und sie haben Angst davor. Nicht weil sie sie nicht verstehen. Sondern weil sie sie nicht kontrollieren können.
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    volkhart agne

    Januar 12, 2026 AT 18:55
    Ich hab einen Freund in Kairo. Der hat ein kleines Café. Die Leute sitzen da, schauen auf ihr Handy, tauschen BTC gegen Pfund. Keiner sagt was laut. Aber alle wissen. Das ist der Geheimdienst der Armen. Und die Regierung hat keine Ahnung, wie viele es wirklich sind.
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    Björn Ahl

    Januar 14, 2026 AT 04:42
    Ich hab letzte Woche einen Post über DeFi gemacht. Nur erklärt, wie Staking funktioniert. Kein 'Invest now', kein '500% profit'. Kamen 2 DMs von Leuten, die sagten: 'Du bist auf der Liste. Lösche das.' Ich hab gelöscht. Bin jetzt still. 😔
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    Mathias Nilsson

    Januar 16, 2026 AT 04:14
    Es ist traurig, aber nicht überraschend. Wenn du in einem Land lebst, wo die Inflation 30 % hat und die Banken dir 0,5 % Zinsen geben – dann ist Krypto nicht eine Option. Es ist eine Überlebensstrategie. Und wer das verbietet, verbietet Hoffnung.
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    Angela Horn

    Januar 17, 2026 AT 01:31
    Ich hab neulich nen Post gemacht: 'Was ist Bitcoin?' – nur ne Erklärung, keine Empfehlung. Kamen 3 Kommentare von Leuten aus Kairo: 'Danke, aber lösche das, sonst lande ich im Knast.' Ich hab gelöscht. Warum muss Bildung so gefährlich sein?
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    Felix Saputra

    Januar 18, 2026 AT 23:17
    Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Lehrer, der Blockchain erklärt, und einem Betrüger, der 'RapidProfitCoin' verkauft – zumindest nicht in den Augen der ägyptischen Behörden. Und das ist das Problem. Sie sehen keine Nuancen. Nur schwarz oder weiß. Kein Grau. Kein Lernen. Kein Wissen. Nur Kontrolle.
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    Roland Simon-Baranyai

    Januar 19, 2026 AT 01:08
    Die rechtliche Unsicherheit ist systematisch konstruiert. Die Vagheit der Begrifflichkeiten dient nicht dem Schutz der Bürger, sondern der Vergrößerung der administrativen Macht. Jede Interpretation bleibt dem Ermessen der Exekutive überlassen. Dieses Rechtssystem ist kein Rechtssystem, sondern ein Instrument der politischen Disziplinierung.
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    Andreas Gauer

    Januar 20, 2026 AT 20:56
    Die Leute in Ägypten nutzen Krypto, weil sie keine Wahl haben. Aber sie wissen auch, dass sie sich damit selbst gefährden. Es ist kein Akt der Rebellion. Es ist eine Notwendigkeit. Und die Regierung versteht das nicht. Sie denkt, sie könnte die Wirtschaft kontrollieren – aber sie kontrolliert nur ihre eigene Angst.
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    Lea Aromin

    Januar 21, 2026 AT 21:35
    Warum erlaubt man nicht einfach Krypto? Weil dann jeder merkt: Die Regierung lügt. Sie sagt, sie schützt uns – aber sie schützt nur ihre Macht. Und wer das sieht, wird zum Feind. Und Feinde verschwinden. In Haft. Oder im Schweigen.
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    Daniel Schädler

    Januar 22, 2026 AT 08:45
    Ich lebe in der Schweiz, aber ich habe viele Freunde in Ägypten. Ich habe ein Dokument erstellt, das die genauen Paragraphen des Gesetzes Nr. 194/2020 mit Erläuterungen in einfachem Deutsch übersetzt – ohne ein einziges Wort über Investitionen zu sagen. Ich habe es als PDF veröffentlicht, anonym, mit einem QR-Code, der auf eine verschlüsselte Seite führt. Es ist nicht Werbung. Es ist Rechtsinformation. Und wenn jemand es nutzt, um zu überleben, dann ist das kein Verbrechen – das ist Menschlichkeit.
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    George Bohrer

    Januar 22, 2026 AT 16:56
    Das ist ein Land, das sich weigert, die Zukunft zu akzeptieren. Wir haben in Deutschland auch Inflation. Aber wir reden darüber. Wir lernen. Wir adaptieren. Ägypten verbietet es. Das ist nicht Stärke. Das ist Verfall.
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    Maik Thomas

    Januar 23, 2026 AT 10:38
    Die Regierung hat Angst. Und Angst macht dumm. Sie verbieten Bitcoin, weil sie nicht verstehen, wie es funktioniert. Und weil sie nicht verstehen, wie man es stoppt. Also verbieten sie alles. Alles. Selbst das Wort. Das ist die letzte Flucht der Macht – wenn sie keine Macht mehr hat.

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