23Juni
Kryptowährungs-Einschränkungen in Ecuador: Status, Risiken & Umgehungsmöglichkeiten
Veröffentlicht von Edward Windsor

Stellen Sie sich vor, Sie möchten Bitcoin kaufen, aber Ihre lokale Bank blockiert jede Überweisung an einen Exchange. In Ecuador ist das keine hypothetische Situation - es ist die tägliche Realität für die meisten Nutzer. Das Land befindet sich in einer regulatorischen Grauzone, die zwar nicht explizit den Besitz von Kryptowährungen verbietet, aber den Zugang dazu durch strenge Bankenbeschränkungen nahezu unmöglich macht. Für Einheimische und Investoren bedeutet dies ein komplexes Navigieren zwischen rechtlichen Warnungen der Zentralbank von Ecuador (BCE) und der Notwendigkeit, alternative Finanzkanäle zu nutzen.

Die Lage ist widersprüchlich: Einerseits gibt es kein Gesetz, das den privaten Handel mit digitalen Assets strafbar macht. Andererseits sind Kryptowährungen weder gesetzliches Zahlungsmittel noch eine autorisierte Zahlungsart. Dieser Zustand schafft ein Umfeld voller Risiken, wo Nutzer oft auf informelle Netzwerke zurückgreifen müssen, um ihre Vermögenswerte zu bewegen. Wenn Sie planen, in diesem Markt aktiv zu sein oder Remittances (Geldüberweisungen) zu senden, müssen Sie verstehen, wie diese Einschränkungen funktionieren und welche praktischen Wege es trotzdem gibt.

Das regulatorische Umfeld: Verbot vs. Grauzone

Um die Situation in Ecuador zu verstehen, muss man zuerst die Rolle des Staates klären. Die Zentralbank von Ecuador hat am 12. August 2024 erneut betont, dass Kryptowährungen unter Artikel 94 des Organischen Währungs- und Finanzgesetzes keine gesetzliche Gültigkeit haben. Da Ecuador seit dem Jahr 2000 US-Dollar als offizielle Währung nutzt, ist jeder Versuch, eine alternative Währung einzuführen, gesetzlich untersagt. Dies gilt jedoch primär für das *Zahlungssystem*, nicht zwangsläufig für den *Besitz*.

Hier entsteht die sogenannte „Grauzone“. Der Kauf und Verkauf von Krypto bleibt technisch gesehen legal, solange er privat stattfindet. Die Behörden bieten jedoch keinen Verbraucherschutz. Wenn Sie bei einem internationalen Exchange gehackt werden oder Ihr Konto gesperrt wird, können Sie sich nicht an ecuadorianische Gerichte wenden. Diese fehlende Sicherheitsnetzwirkung schreckt viele ab und hält die Adoption niedrig. Laut einer Studie von OWNR Wallet aus dem Jahr 2023 besitzen nur 2,73 % der ecuadorianischen Bevölkerung - etwa 500.000 Menschen - Kryptowährungen. Im Vergleich dazu liegt der lateinamerikanische Durchschnitt bei fast 11 %.

Drei Hauptakteure definieren dieses restriktive Klima:

  • Zentralbank von Ecuador (BCE): Setzt die Geldpolitik und warnt regelmäßig vor den Risiken digitaler Assets. Sie sieht Krypto als Bedrohung für die monetäre Souveränität in einer dollarisierten Wirtschaft.
  • JPRM (Rat für Währungs- und Finanzpolitik): Hat in Resolutionen von 2022 und 2023 Kryptowährungen explizit von autorisierten Zahlungsmethoden ausgeschlossen.
  • SB (Bankenaufsicht): Verbietet Banken, Versicherungen und Zahlungsprozessoren, Transaktionen mit Krypto-bezogenen Entitäten durchzuführen.

Diese Kombination sorgt dafür, dass der formelle Finanzsektor Krypto ignoriert oder aktiv blockiert. Es gibt keine lizenzierten Krypto-Börsen im Land, was bedeutet, dass jeder regulierte Weg zum Kauf über offshore APIs läuft, die von lokalen Banken oft als „hochriskant“ markiert werden.

Praktische Barrieren: Warum Banken Krypto blockieren

Für den durchschnittlichen Nutzer ist die größte Hürde nicht das Gesetz selbst, sondern die Umsetzung durch die Banken. Ecuadors Bankensystem ist so programmiert, dass es Transaktionen zu bekannten Krypto-Exchanges wie Binance, OKX oder Mercado Bitcoin automatisch ablehnt. Die Superintendencia de Bancos führt eine öffentliche Liste nicht autorisierter Entitäten, auf der alle großen internationalen Börsen stehen.

Warum tun sie das? Die Angst vor Geldwäsche und Kapitalflucht ist groß. Nach der ecuadorianischen Bankenkrise 2023 wurde die Aufsicht verschärft. Die Regierung befürchtet, dass Kryptowährungen genutzt werden, um Dollars aus dem Land zu schmuggeln - ein Problem, das im vierten Quartal 2023 mit 1,2 Milliarden Dollar unerklärlicher Kapitalabflüsse akut wurde. Daher prüfen Banken jede Auslandsüberweisung streng. Wenn Sie versuchen, Geld an einen Exchange zu senden, wird Ihr Konto innerhalb von 24 Stunden oft gefroren. Viele Nutzer berichten von Kontosperrungen und hohen Gebühren, wenn sie versuchen, diese Blöcke zu umgehen.

Auch Kreditkarten funktionieren kaum. Card-Acquirers markieren Krypto-Käufe als hochriskante Operationen. Das Ergebnis: Sie können nicht einfach Ihre Visa- oder Mastercard-Karte verwenden, um Bitcoin zu kaufen. Sie müssen andere Wege finden.

Wie Ecuadorianer dennoch Krypto handeln: P2P und OTC

Trotz der Blockaden gibt es Nachfrage. Warum? Weil traditionelle Banken nur 50 % der erwachsenen Bevölkerung bedienen und die Kosten für internationale Geldüberweisungen (Remittances) durchschnittlich 6,3 % betragen - weit über dem UN-Ziel von 3 %. Hier kommen Peer-to-Peer (P2P)-Plattformen ins Spiel.

Da direkte Banktransfers blockiert sind, nutzen Ecuadorianer zunehmend P2P-Märkte auf Plattformen wie Binance oder Mercado Bitcoin. Dabei handelt es sich um direkte Geschäfte zwischen Personen. Typischerweise läuft das so ab:

  1. Der Käufer findet einen Verkäufer, der Barzahlungen (USD Cash) akzeptiert.
  2. Das Geld wird oft physisch übergeben oder über lokale, nicht-krypto-spezifische Transferdienste bewegt.
  3. Der Verkäufer freischaltet die Kryptowährung im Escrow-System der Plattform.

In Städten wie Guayaquil und Quito haben sich informelle Over-the-Counter (OTC)-Desks etabliert, oft koordiniert über Telegram-Gruppen. Diese Operatoren handeln meist mit Stablecoins wie USDT, da diese weniger volatil sind und besser als Wertaufbewahrung dienen. Allerdings birgt dieser Weg Risiken. Nur 12 % der beworbenen OTC-Dienste gelten in lokalen Communities als vertrauenswürdig. Betrugversuche wurden von 23 % der befragten Nutzer gemeldet. Zudem zahlen Käufer oft Aufschläge von 8-12 % über dem globalen Marktpreis, um die Liquiditätsprobleme und das Risiko zu kompensieren.

Schematische Darstellung eines P2P-Krypto-Handels mit Bargeld in Ecuador

Steuerliche Pflichten: Was die SRI verlangt

Eines der größten Missverständnisse ist die Annahme, dass Krypto in Ecuador steuerfrei sei, weil es nicht reguliert ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die Servicio de Rentas Internas (SRI) behandelt Gewinne aus Kryptowährungen als Einkommen aus ecuadorianischen Quellen. Das bedeutet, Sie müssen Steuern zahlen, wenn Sie Gewinne realisieren - also wenn Sie Krypto verkaufen oder gegen Fiat-Währung tauschen.

Die Steuersätze sind progressiv:

  • Für Einzelpersonen: Bis zu 35 % je nach Einkommensstufe.
  • Für Unternehmen: Ein fester Satz von 25 %.

Es gibt keine speziellen Formulare nur für Krypto; Sie müssen diese Gewinne in Ihre normale Steuererklärung aufnehmen. Da die Dokumentation von P2P-Transaktionen oft lückenhaft ist, stellen viele Nutzer fest, dass sie keine korrekten Belege für ihren Steuerberater haben. Dies kann bei einer Prüfung zu erheblichen Problemen führen. Experten raten dringend dazu, jeden P2P-Deal detailliert zu dokumentieren, einschließlich Screenshots der Chat-Verläufe und Bestätigungen der Bargeldübergabe.

Mining in Ecuador: Wirtschaftlich nicht sinnvoll

Kryptomining ist in Ecuador nicht verboten, aber praktisch fast unmöglich. Die hohen Stromkosten spielen hier eine entscheidende Rolle. Mit durchschnittlich 0,145 USD pro kWh liegen die Tarife 23 % über dem lateinamerikanischen Durchschnitt. Hinzu kommen häufige Stromausfälle in den Andenregionen (durchschnittlich 14,7 Stunden pro Monat laut CENACE 2023) und Einfuhrzölle von 35 % auf Rechenhardware.

Das Ergebnis ist eine vernachlässigbare Mining-Aktivität. Das gesamte geschätzte Hash-Rate des Landes beträgt 0,0002 Exahashes pro Sekunde - weniger als 0,0001 % der globalen Kapazität. Die wenigen Miner, die es gibt, betreiben kleine Wohnraumbetriebe in den Vororten von Quito. Große Farmen sind wirtschaftlich nicht tragfähig, solange die Infrastrukturkosten so hoch bleiben.

Illustration von Steuerpflichten und Mining-Herausforderungen in Ecuador

Vergleich mit Lateinamerika: Ein Rückstand?

Im regionalen Kontext wirkt Ecuador isoliert. Während Nachbarn wie Mexiko (Fintech-Gesetz 2018) und Peru (Registrierungspflicht für VASPs ab Juni 2025) klare Rahmenbedingungen schaffen, bietet Ecuador keinen formalen Lizenzweg für Krypto-Unternehmen. Paraguay erlaubt sogar Krypto-Zahlungen unter bestimmten Bedingungen.

Vergleich der Krypto-Regulierung in Lateinamerika
Land Status Krypto Lizenzen für Exchanges Besonderheiten
Ecuador Grauzone / Kein Zahlungsmittel Nein Starke Bankenblockaden, hohe Steuern
Mexiko Virtuelle Werte Ja (CNBV) Klares Fintech-Gesetz
Peru Reguliert Ja (UIF Registrierung) Ab 2025 Registrierungspflicht
Paraguay Erlaubt Registrierung nötig AML-Compliance erforderlich

Dieser Mangel an Klarheit treibt Innovationen in den Untergrund. FinTech-Startups berichten, dass 78 % von ihnen Krypto-Dienste anbieten würden, wenn ein klarer rechtlicher Rahmen bestünde. Stattdessen warten sie ab oder operieren illegal.

Ausblick: Wird sich etwas ändern?

Die Zukunft bleibt ungewiss. Die BCE untersucht weiterhin die Möglichkeit einer eigenen Zentralbankdigitalwährung (CBDC), die an den US-Dollar gekoppelt wäre. Ziel ist es, digitale Zahlungen zu modernisieren, ohne die Dollarisierung zu gefährden. Eine solche CBDC könnte langfristig die Infrastruktur bereitstellen, auf der auch private Krypto-Dienste laufen könnten - aber das ist Spekulation.

Analytiker gehen davon aus, dass der Druck für Reformen steigt. Die hohen Kosten für Remittances und die wachsende Unzufriedenheit mit dem Bankensektor zwingen die Regierung möglicherweise zur Handlung. Prognosen sagen voraus, dass der Markt auf 300 Millionen USD jährlich wachsen könnte, wenn die Barrieren sinken. Ohne politische Änderungen wird die Stagnation jedoch wahrscheinlich bis mindestens 2027 anhalten. Für Nutzer heißt das aktuell: Vorsicht walten lassen, P2P-Networks sorgfältig prüfen und steuerliche Verpflichtungen ernst nehmen.

Ist es in Ecuador illegal, Kryptowährungen zu besitzen?

Nein, der private Besitz von Kryptowährungen ist nicht strafbar. Allerdings sind sie kein gesetzliches Zahlungsmittel und dürfen nicht als offizielle Zahlungsart verwendet werden. Der Kauf und Verkauf erfolgt in einer regulatorischen Grauzone, wobei Banken Transaktionen oft blockieren.

Welche Steuern fallen auf Krypto-Gewinne in Ecuador an?

Gewinne aus Kryptowährungen werden als normales Einkommen besteuert. Für Einzelpersonen gelten progressive Sätze von bis zu 35 %, für Unternehmen beträgt der Satz 25 %. Die Steuerbehörde SRI erwartet, dass diese Gewinne in der jährlichen Steuererklärung angegeben werden.

Warum blockieren ecuadorianische Banken Krypto-Transaktionen?

Banken folgen den Anweisungen der Bankenaufsicht (SB) und der Zentralbank (BCE), die Krypto-Entitäten als nicht autorisiert einstufen. Hauptgründe sind die Angst vor Geldwäsche, Kapitalflucht und die Wahrung der Stabilität der Dollarisierung. Transaktionen an bekannte Exchanges werden automatisch abgelehnt.

Wie können Ecuadorianer sicher Krypto kaufen?

Der sicherste Weg ist derzeit der Peer-to-Peer (P2P)-Handel über große Plattformen wie Binance oder Mercado Bitcoin, kombiniert mit Bargeldtransaktionen (USD Cash). Nutzer sollten sich ausschließlich auf verifizierte Händler mit hoher Bewertung verlassen und alle Transaktionen dokumentieren, um Betrugsrisiken zu minimieren.

Gibt es in Ecuador lizenzierte Krypto-Börsen?

Nein, es gibt derzeit keine in Ecuador ansässigen oder lizenzierten Krypto-Börsen. Alle Aktivitäten laufen über internationale Plattformen, die von lokalen Banken oft als risikoreich eingestuft werden, oder über informelle OTC-Netzwerke.

Lohnt sich Krypto-Mining in Ecuador?

Für gewerbliche Zwecke nein. Die hohen Stromkosten (0,145 USD/kWh), Zölle auf Hardware und instabile Stromversorgung machen Mining unwirtschaftlich. Nur sehr kleine, häusliche Operationen existieren, tragen aber kaum zur globalen Kapazität bei.

16 Kommentare

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    Alexander Kim

    Juni 24, 2026 AT 05:59

    Typisch diese ganzen Banken die uns bevormunden wollen 🙄 Ich kaufe einfach über P2P und bin froh wenn ich das Geld nicht bei der Sparkasse liegen habe die eh nur abgreifen

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    Thomas Mueller

    Juni 25, 2026 AT 14:14

    Es ist faszinierend, wie sich hier ein ganzes Untergrund-Ökosystem entwickelt, weil der formelle Sektor so starr bleibt. Wenn man bedenkt, dass die Zentralbank von Ecuador seit Jahren warnt, aber gleichzeitig keine Alternative bietet, entsteht ein Vakuum, das zwangsläufig von informellen Akteuren gefüllt wird. Die Tatsache, dass nur 2,73 % der Bevölkerung Krypto besitzen, sagt mehr über die Angst vor dem Unbekannten als über die tatsächliche Gefahr aus. Viele Leute verstehen nicht, dass sie durch das Ignorieren dieser Technologie eigentlich ihre finanzielle Souveränität aufgeben. In Ländern mit hoher Inflation oder strengen Kapitalverkehrskontrollen ist Bitcoin oft kein Spekulationsobjekt, sondern eine Lebensversicherung. Dass Ecuador hier so restriktiv agiert, zeigt den Widerstand gegen jegliche Form dezentraler Machtübernahme. Es geht nicht um Geldwäsche im eigentlichen Sinne, es geht darum, wer kontrolliert, wo das Geld hinfließt. Und da scheitert das alte Modell an seiner eigenen Unfähigkeit, mit der Geschwindigkeit des Internets Schritt zu halten.

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    Ralf Maier

    Juni 26, 2026 AT 06:16

    Diese ganze Krypto-Hysterie ist doch nur ein Werkzeug für globale Eliten, um unsere letzten Dollars rauszushmuggeln! Die Regierung hat recht, das Land zu schützen. Diese 'Freiheit' ist nur ein Deckmantel für Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Wir brauchen Kontrolle, nicht diese chaotischen digitalen Spielzeuge, die jeden Tag abstürzen können. Wer wirklich am Volk interessiert ist, unterstützt die Dollarisierung, nicht diese anonymen Transaktionen, die niemandem helfen außer den Betrügern in den USA. Es ist Zeit, aufzupassen und nicht blindlings diesen ausländischen Einflüssen zu folgen. Unsere Wirtschaft muss stabil bleiben, und das geht nur durch strenge Regulierung und Überwachung jeder einzelnen Transaktion. Lassen wir uns nicht von diesen Tech-Bros belügen, die nur ihr eigenes Taschenbuch füllen wollen.

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    Olaf Zech

    Juni 27, 2026 AT 14:11

    Ich finde es interessant, wie die Steuern hier gehandhabt werden. Dass Gewinne als normales Einkommen besteuert werden, ist eigentlich logisch, auch wenn es viele abschreckt. Aber die Dokumentation bei P2P ist wirklich ein Albtraum. Wer macht schon Screenshots von jedem Bargeldtausch? Das klingt nach einem Rezept für Fehler bei der Steuererklärung. Vielleicht sollte man sich eher auf legale Wege konzentrieren, auch wenn sie umständlicher sind. Die 35% Steuersatz sind ja auch nicht gerade niedrig, da lohnt sich der Aufwand nur bei größeren Summen. Man muss einfach aufpassen, dass man nicht unbeabsichtigt gegen irgendwelche Gesetze verstößt, nur weil man denkt, es ginge einfacher.

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    Adalbert Haecker

    Juni 29, 2026 AT 06:17

    Genau deshalb rate ich immer dazu, alles lückenlos zu dokumentieren 📝 Jeder Screenshot zählt! Die SRI wird streng sein, also besser sicher als sorry. P2P ist riskant, aber wenn man es richtig macht, klappt es. Einfach nicht faul sein und Belege sammeln 👍

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    VERONIKA WIRTANEN

    Juli 1, 2026 AT 04:53

    Oh bitte, hör auf mit diesem naiven Rat. Du hast keine Ahnung, wie das Leben wirklich aussieht. Die meisten Menschen haben weder die Zeit noch das Wissen, um solche perfekten Dokumentationen zu erstellen. Es ist zynisch, ihnen vorzuwerfen, sie seien faul, während das System sie absichtlich behindert. Ich habe selbst erlebt, wie schwer es ist, einfache Bankgeschäfte zu erledigen, geschweige denn komplexe Krypto-Transaktionen. Deine oberflächlichen Tipps helfen niemandem, sie dienen nur dazu, dich wichtig zu machen. Die Realität ist viel grausamer und weniger ordentlich als dein idealisiertes Bild davon.

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    CARINA LIM GUAT LIAN

    Juli 1, 2026 AT 13:44

    Liebe Veronika, ich verstehe deine Frustration sehr gut! 😊 Es ist wirklich schwierig, sich in diesem komplexen Dschungel zurechtzufinden. Aber genau deshalb ist es so wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen und klare Informationen teilen. Nichtsdestotrotz: Ein kleiner Schritt nach vorn ist besser als gar keiner. Versuche es einfach mal mit einem kleinen Betrag und halte alles fest. Du schaffst das! 💪

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    rainer padlan

    Juli 1, 2026 AT 19:21

    die ganze diskussion ist typisch für diese naive masse die nichts von wirtschaft versteht ecuador braucht stabilität und nicht diese wildwüchsigen experimente die nur chaos bringen die banken wissen was sie tun und wer dagegen spricht ist entweder dumm oder böswillig gemeint die steuern sind notwendig um den staat zu finanzieren und wer meckert soll halt kein geld verdienen das ist doch logisch warum verstehen das einige einfach nicht

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    Cathrine Kimani

    Juli 3, 2026 AT 07:05

    Es ist moralisch höchst bedenklich, dass Regierungen ihre Bürger systematisch von modernen Finanztechnologien ausschließen, anstatt sie zu integrieren und zu regulieren. Der Schutz der nationalen Währung darf nicht zum Vorwand für die Einschränkung individueller Freiheiten werden. Wenn die Zentralbank von Ecuador behauptet, sie handle im Interesse der Stabilität, dann muss sie dies durch transparente und faire Mechanismen beweisen, nicht durch willkürliche Blockaden. Die Bürger haben ein Recht auf Zugang zu globalen Märkten, solange sie dabei keine illegalen Aktivitäten durchführen. Die aktuelle Situation fördert Korruption und Schwarzmarktaktivitäten, was langfristig der Gesellschaft mehr schadet als jede hypothetische Bedrohung durch Kryptowährungen. Wir müssen einen ethischen Rahmen schaffen, der Innovation ermöglicht, ohne die soziale Gerechtigkeit zu gefährden. Bis dahin bleibt die Lage inakzeptabel.

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    Alexander H.

    Juli 5, 2026 AT 00:06

    Wenn man tief genug hinschaut, erkennt man, dass es hier nicht nur um Geld geht, sondern um Vertrauen. Vertrauen in Institutionen, die versagen, und Vertrauen in Technologien, die noch unvollständig sind. Die Menschen in Ecuador stehen vor einer Wahl: Sich zurückziehen in eine Illusion von Sicherheit oder hinausgehen in eine Welt voller Risiken, aber auch Möglichkeiten. Es ist eine philosophische Frage, ob wir Kontrolle bevorzugen, die uns einschränkt, oder Freiheit, die uns verwirrt. Vielleicht liegt die Antwort darin, beides zu akzeptieren und im Chaos eine eigene Ordnung zu finden. Die Geschichte lehrt uns, dass Veränderungen selten sanft kommen, sondern oft durch Notwendigkeit erzwungen werden.

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    Scott Specht

    Juli 5, 2026 AT 14:32

    Es ist ermutigend zu sehen, wie kreativ die Menschen sind, wenn sie mit Hindernissen konfrontiert werden. Die Entwicklung von P2P-Netzwerken und OTC-Desks zeigt, dass der Wunsch nach finanzieller Autonomie stark ist. Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass Bildung und Bewusstsein entscheidend sind, um die Risiken zu minimieren. Ich frage mich, ob die Regierung bald erkennen wird, dass Integration besser ist als Isolation. Hoffentlich gibt es bald positive Entwicklungen, die allen zugutekommen.

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    Patrick MANCLIÈRE

    Juli 6, 2026 AT 12:33

    Habe gerade versucht, Bitcoin über Binance zu kaufen, und meine Bank hat die Transaktion sofort blockiert. Super nervig! 😡 Muss jetzt wohl doch auf P2P ausweichen, obwohl ich mir Sorgen wegen Betrug mache. Hat jemand gute Erfahrungen mit bestimmten Verkäufern in Quito?

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    Ciaran Byrne

    Juli 8, 2026 AT 07:08

    Ja, das passiert leider oft. Ich nutze Mercado Bitcoin und habe bisher Glück gehabt. Wichtig ist, nur Verkäufer mit vielen positiven Bewertungen zu nehmen und nie außerhalb der Plattform zu zahlen. Bleib dran!

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    Hannah Klein

    Juli 9, 2026 AT 13:00

    Die Diskussion hier ist enttäuschend. Viele scheinen die ernsten Konsequenzen ihrer Handlungen nicht zu begreifen. Illegale oder graue Zonen-Transaktionen können schwerwiegende rechtliche Folgen haben. Ich rate dringend dazu, sich an die bestehenden Gesetze zu halten, auch wenn sie ungerecht erscheinen. Protestieren Sie durch legitime Kanäle, nicht durch Umgehungssysteme, die Ihre Zukunft gefährden können. Respekt vor der Rechtsordnung ist Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft.

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    Carina Huber

    Juli 11, 2026 AT 05:38

    Vielen Dank für die detaillierten Kommentare! Es ist wirklich spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Perspektiven sind. Ich werde versuchen, die Tipps zur Dokumentation ernst zu nehmen und vielleicht doch mal vorsichtig mit kleinen Beträgen zu starten. Eure Erfahrungen helfen mir sehr weiter.

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    Mariana Suter

    Juli 11, 2026 AT 15:14

    Kurz gesagt: Alles kompliziert, aber machbar.

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